Rosenheim. Seit 02.11.2020 ist die 8. Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung in Kraft.

 

Der Rosenheimer Einzelhandel und Stadtbibliothek hat geöffnet und viele Gastronomiebetriebe bieten Ihr Essen zum Mitnehmen an.

Bitte kauft und esst weiterhin lokal ♥

 

Das sind die wesentlichen Beschränkungen 

  • Gastronomiebetriebe jeder Art sowie Bars, Shisha-Bars, Clubs, Diskotheken, Kneipen und ähnliche Einrichtungen sind untersagt. Das gilt auch für Gaststätten und Gaststättenbereiche im Freien. Ausgenommen ist die Abgabe und Lieferung von mitnahmefähigen Speisen sowie der Betrieb von Kantinen.

 Untersagt ist der Betrieb sämtlicher Einrichtungen, die der Freizeitgestaltung dienen. Hierzu zählen insbesondere:

  • Theater, Opern, Konzerthäuser, und ähnliche Einrichtungen
  • Messen, Kinos und Anbieter von Freizeitaktivitäten (drinnen und draußen), Spielhallen, Wettannahmestellen und ähnliche Einrichtungen,
  • der Freizeit- und Amateursportbetrieb,
  • Badeanstalten, Schwimm- und Spaßbäder, Saunen und Wellnesszentren
  • Fitnessstudios und ähnliche Einrichtungen sowie
  • der Betrieb von Prostitutionsstätten, Bordellen und ähnlichen Einrichtungen.
  • Dienstleistungsbetriebe zur Körperpflege und ähnlichen Bereichen, wie Kosmetiksalons, Nagelstudios, Tattoo-Studios, Wellness-Massagepraxen und ähnliche Betriebe sind zu schließen. Friseure und Betriebe für medizinisch notwendige Dienstleistungen und Behandlungen, wie Physiotherapie, Ergo- und Logotherapie sowie Podologie dürfen weiterhin öffnen. Die bestehenden Auflagen zur Hygiene sind einzuhalten.
  • Veranstaltungen aller Art sind untersagt. Ausgenommen sind verfassungsrechtlich geschützte Bereiche (z. B. Gottesdienste, Versammlungen nach dem Bayerischen Versammlungsgesetz).
  • Profisport ist zugelassen, jedoch ohne Zuschauer in Stadien und Sportanlagen. Auch der Individualsport allein auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen, ausgenommen die o.g. Einrichtungen (z.B. Fitnessstudios, Schwimmbäder usw.) ist möglich.
  • Betriebe des Groß- und Einzelhandels bleiben geöffnet.
  • Alle öffentlichen Einrichtungen und Geschäfte sind verpflichtet, Händedesinfektionsmittelspender im Eingangsbereich zur Verfügung zu stellen.
  • Der gemeinsame Aufenthalt im öffentlichen Raum sowie in Privaträumen und Privat-Grundstücken ist auf Angehörige von zwei Hausständen, jedoch auf höchsten 10 Personen beschränkt.
  • Auf stark frequentierten und öffentlichen Plätzen gilt eine Maskenpflicht:

    • Alle ausgewiesenen Fußgängerzonen im Stadtgebiet,

    • auf den gesamten Marktflächen im Stadtgebiet, während der Durchführung von zugelassenen Marktveranstaltungen,

    • am Bahnhof, an den Busbahnhöfen sowie an allen Bushaltestellen im Stadtgebiet.

  • In der Stadt Rosenheim gilt an folgenden Orten ein Alkoholverbot:

    • Fußgängerzonen,
    • Grünanlagen und
    • Erholungsgebieten der Stadt Rosenheim.
  • In Kliniken und Pflegeheimen gelten folgende Besuchsbeschränkungen:

    • Der Besuch von Patienten und Bewohnern wird auf täglich eine Person beschränkt. Bei minderjährigen Bewohnern und Patienten dürfen beide Elternteile oder Sorgeberechtige gleichzeitig zu Besuch kommen.
  • Für Kindertagesbetreuungseinrichtungen und Kindergärten gelten insbesondere folgende Regelungen der Stufe 3 des Rahmenhygieneplans:
    • Das Personal muss eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen.
    • Soweit Einrichtungen offene oder teiloffene Konzepte umsetzen, müssen feste Gruppen gebildet werden. Zur besseren Nachverfolgbarkeit von Infektionsketten darf es zu keiner Durchmischung von Gruppen kommen.
    • Vorkurse Deutsch finden nur in Kitas ohne Gruppendurchmischung statt
    • Das Betreuungspersonal ist in den Gruppen fest zuzuordnen

 

Einzelhandelsgeschäfte geöffnet

  • Nach wie vor ist das Einkaufen erlaubt, unabhängig davon, ob Lebensmittel, Sportartikel oder auch ein Parfum. Geschäfte, Juweliere, Autohäuser usw. sind geöffnet.

Die Betriebe achten dabei weiterhin ganz genau auf die maximal zulässige Kundenzahl, sowie Abstandsregeln und Hygienevorkehrungen

  • Auch Frisöre haben weiterhin geöffnet.
  • Viele Lokale und Restaurants bieten Essen und Gerichte zum Mitnehmen an. Wirtschaftlich betrachtet ist es für viele leider nur ein Tropfen auf den heißen Stein, daher hoffen sie auf die Treue ihrer Kunden beim Bestellen für den Genuss zu Hause.

Stadtbibliothek bleibt geöffnet

Die Stadtbibliothek steht, trotz der verschärften Corona-Beschränkungen, für alle Bibliothekskunden weiterhin zu den gewohnten Öffnungszeiten zur Verfügung. Bibliotheken in Bayern sind ausdrücklich von den Schließungen ausgenommen.

Gerade zum Beginn der Herbstferien können sich alle Bibliotheksbesucher weiterhin mit Medien versorgen. Der Aufenthalt sollte sich auf die Zeit beschränken, die zum Aussuchen und Ausleihen der Medien benötigt wird. Arbeits- und Sitzplätze stehen aktuell nicht zur Verfügung. Die Rückgabemöglichkeit der Medien ist täglich 24 Stunden möglich.

Die Stadtbibliothek weist auch auf weitere Angebote hin
Der Medienlieferdienst bringt die Medien an die Haustüre. Eine Recherche im Bibliothekskatalog mit anschließender Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! genügt. Auf diese Weise ist eine gute Literaturversorgung auch für viele Menschen, die sich z.B. aktuell in Quarantäne befinden, sichergestellt.

Alle Vor-Ort-Veranstaltungen in der Bibliothek wurden abgesagt.

 

 

 

 

Bei einer 7-Tage-Inzidenz von knapp 250 steht jetzt im Vordergrund die hohe Zahl an Neuinfektionen wieder einzudämmen. Mir ist bewusst, dass die hierzu erlassenen Beschränkungen weit in die Freiheitsrechte unserer Bürgerinnen und Bürger eingreifen. Dennoch appelliere ich an alle Rosenheimerinnen und Rosenheimer, die ergriffenen Maßnahmen zu akzeptieren und besonders im Fall einer Infektion die Quarantäne-Regeln einzuhalten. Bitte lassen Sie sich auch trotz allen Unannehmlichkeiten nicht vom Besuch der Geschäfte im Stadtgebiet abhalten. Sie können sicher sein: Der Rosenheimer Einzelhandel hält sich zu Ihrem Schutz penibel an die geltenden Hygienevorschriften.

so das Plädoyer von Oberbürgermeister Andreas März für die kommenden vier Wochen.