Bild vom Fundort der Bombe am Rosenheimer Bahnhof

+++  Bome entschärft +++ Evakuierung aufgehoben

Bombe am Rosenheimer Bahnhof gefunden

 

Pressemitteilung
Stand: 09.02.2020 // 23:37 Uhr

Bombe abtransportiert – Bewohner können wieder zurück

Rosenheim. „Die fünfte Entschärfung einer Bombe in Rosenheim seit 2014 ist insgesamt komplikationslos und einmal mehr in hervorragendem Zusammenwirken der Einsatzkräfte und der beteiligten Institutionen verlaufen. Es mussten weder Personen- noch Sachschäden registriert werden. Es spricht für die Einsatzbereitschaft aller Beteiligten, dass es ohne Vorwarnung an einem schönen Sonntagnachmittag möglich war, innerhalb kürzester Zeit alle erforderlichen Maßnahmen für die Evakuierung eines Gebiets mit fast 2.000 Menschen zu starten“, bilanzierte der FüGK-Leiter, Stadtbrandrat Hans Meyrl die erfolgreiche Entschärfung und Beseitigung der US-amerikanischen Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg, die heute (09.02.) Mittag im Bereich des Gleises 13 auf dem Bahnhofsareal in Rosenheim gefunden worden war.

Die Arbeiten zur Entschärfung der Bombe begannen um 22.20 Uhr. Sie dauerten 75 Minuten. „Um 23.37 Uhr konnten Polizei und Feuerwehr Entwarnung geben, das evakuierte Gebiet wieder für die Anlieger freigeben und den Sperrkreis aufheben“, zeigte sich Meyrl mit dem Verlauf der eigentlichen Entschärfungsarbeiten zufrieden. „Der Sprengmeister hat unter schwierigen Bedingungen hervorragende Arbeit geleistet. Vor und nach der eigentlichen Entschärfung hat die Zusammenarbeit der insgesamt 490 beteiligten Einsatzkräfte einmal mehr hervorragend geklappt. Alle notwendigen Arbeiten liefen gewohnt souverän“, so Meyrl.

Der FüGK-Leiter dankte den fünf Zügen der Bereitschaftspolizei und der Polizeiinspektion Rosenheim, der Bundespolizei-Inspektion Rosenheim, den Feuerwehren aus Rosenheim, Happing, Aising, Aisingerwies-Oberwöhr und Westerndorf St. Peter, dem THW, der Bergwacht und dem BRK sowie dem Malteser Hilfsdienst für die reibungslose Abwicklung der Evakuierung und die umfassende Betreuung der Anlieger in den Unterbringungsräumen in der Luitpoldhalle. Die Feuerwehr Pang und Teile der FFW Rosenheim übernahmen während des Einsatzes die Absicherung des Stadtgebiets bei eventuellen Brandeinsätzen. Auch die Zusammenarbeit mit der DB AG, ihrem Notfallmanager und den regionalen Netzbetreibern Meridian und Südostbayern-Bahn habe hervorragend geklappt.

 

Pressemitteilung
Stand: 09.02.2020 // 22:00 Uhr

Evakuierung abgeschlossen – Bombenentschärfung begonnen 

Rosenheim. Die Evakuierung des Bereichs im Radius von rd. 500 Meter um den Bombenfund konnte nach etwa zweieinhalb Stunden erfolgreich abgeschlossen werden. Die ganz überwiegende Mehrheit der Anwohner und Verkehrsteilnehmer hat sehr besonnen auf die Situation reagiert. „Ich danke allen betroffenen Bürgerinnen und Bürgern für ihr Verständnis und ihre Kooperationsbereitschaft. Das hat die Räumung des Evakuierungsbereichs beträchtlich erleichtert“, zeigte sich der Leiter der FüGK, Stadtbrandrat Hans Meyrl mit dem Verlauf der Maßnahme zufrieden. 

Der Sprengmeister beginnt in Kürze mit der Entschärfung der 500 Kilo-Bombe. Die Entschärfung soll bei gutem Verlauf ca. eine Stunde dauern. 

Die Luitpoldhalle in der Stemplingerstraße 3 steht den betroffenen Bürgerinnen und Bürgern nach wie vor als Ausweich- und Notquartier zur Verfügung. Rd. 200 Personen haben von der Unterbringung in der Halle bisher Gebrauch gemacht. 

Nach einer ersten Zwischenbilanz sind an der heutigen Bombenentschärfung insgesamt 173 Feuerwehrleute, 100 Polizeibeamte, 80 Einsatzkräfte von Rotem Kreuz und Malteser Hilfsdienst, 55 Kräfte des THW, 20 Beamte der Bundespolizei und 62 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Führungsgruppe Katastrophenschutz aktiv – insgesamt also 490 Einsatzkräfte. 

Das Bürgertelefon steht weiterhin unter der Telefonnummer 08031-365-8365 für alle Fragen von Bürgerinnen und Bürgern rund um den Bombenfund zur Verfügung.

 

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Stand: 09.02.2020 // 19:30 Uhr

Evakuierung läuft um 19.30 Uhr an

Rosenheim. Die Führungsgruppe Katastrophenschutz hat den Evakuierungsbereich im Zuge der vorgesehenen Kampfmittelräumung am Rosenheimer Bahnhof inzwischen festgelegt. Er umfasst 1.792 Bürgerinnen und Bürger. 

bombenfund rosenheim evakuierungskarte

Die Abgrenzung des zu räumenden Bereichs ist auf der beigefügten Karte ersichtlich. Er erstreckt sich im Süden von der KufsteinerStraße ab der Mangfallbrücke stadteinwärts über die Einmündung der Kunstmühlstraße in die Enzensberger Straße im Westen bis zur Münchener Straße im Norden und der Kreuzung Gießerei-/Kufsteiner Straße im Nordosten. Mit der Evakuierung soll um 19.30 Uhr begonnen werden. 

Seitens der Bereitschaftspolizei und der Polizeiinspektion Rosenheim stehen insgesamt rd. hundert Einsatzkräfte zur Verfügung, um das Evakuierungsgebiet zu räumen. Der Evakuierungsbereich wird für alle Verkehre gesperrt. 

„Der Sprengmeister wird mit der Entschärfung der US-amerikanischen Bombe beginnen, sobald der Evakuierungsbereich freigeräumt ist. Deshalb appellieren wir an alle betroffenen Bürgerinnen und Bürger, kooperativ zu sein und sich aus dem Evakuierungsbereich zu entfernen“, so FüGK-Leiter und Stadtbrandrat Hans Meyrl. 

Das Notquartier in der Luitpoldhalle, Stemplinger Straße 3 wurde von Kräften des Bayerischen Roten Kreuzes und des Malteser Hilfsdienstes inzwischen eingerichtetund steht bis zur Freigabe des Evakuierungsbereichs als Auffangquartier zur Verfügung.

Das Bürgertelefon steht unter der Telefonnummer 08031-365-8365 für alle Fragen von Bürgerinnen und Bürgern rund um den Bombenfund zur Verfügung.

Ab sofort ist auch der Zugverkehr von und zum Bahnhof Rosenheim eingestellt.

Der Schienenfernverkehr ist inzwischen aufgrund der Witterungslage im Rosenheimer Raum komplett eingestellt. Der Nahverkehr in Richtung Rosenheim endet in Ostermünchen.

Aus Richtung Salzburg werden die Regionalzüge in Bad Endorf abgestellt. Schienenersatzverkehre sind eingerichtet. Haltepunkt in Rosenheim ist am Busbahnhof Stadtmitte in der Stollstraße. Haltepunkt aus Richtung München ist in Ostermünchen, aus Richtung Kufstein in Raubling und auf der Holzkirchener Strecke in Kolbermoor.

 

 

Pressemitteilung
Stand: 09.02.2020 // 17.00 Uhr

Rosenheim. Wie bereits berichtet wurden im Zuge von Sondierungsmaßnahmen zur Verlegung des Mühlbachs heute Bombenfragmente aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden. Es handelt sich um eine 500 Kilo-Bombe. Die Bombe liegt im Bereich des Gleises 13. Der Fundort der Bombe wurde inzwischen im Bereich der Gleise 6 bis 13 abgesperrt. Der Kampfmittelräumdienst ist in Rosenheim eingetroffen und macht sich vor Ort ein Bild von der Lage.

Der Bahnverkehr sowie der Verkehr auf den anliegenden Straßen sind bis jetzt nicht vom Bombenfund beeinträchtigt. Lediglich die Durchfahrtgeschwindigkeit der Züge wurde reduziert.

Evakuierung angekündigt

„Voraussichtlich soll die Bombe noch heute entschärft werden. Dazu ist mit Evakuierungen in einem Radius von ca. 500 m um den Fundort zu rechnen. Der genaue Evakuierungsbereich wird derzeit festgelegt“, so FüGK-Leiter und Stadtbrandrat Hans Meyrl.

Notquartier in der Luitpoldhalle

Für Bewohnerinnen und Bewohner aus dem Evakuierungsbereich wird in der Luitpoldhalle, Stemplinger Straße 3 ein Notquartier eingerichtet.

Bürgertelefon

Für weitere Rückfragen hat die Stadt Rosenheim ein Bürgertelefon aktiviert, das ab sofort unter der Telefonnummer 08031-365-8365 erreichbar ist.

 

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Pressemitteilung
Stand: 09.02.2020 // 15.30 Uhr
Bombenfund am Rosenheimer Bahnhof

 

Rosenheim. Heute, Sonntag (09.02.2020), wurden um 13.07 Uhr am Rosenheimer Bahnhof im Rahmen von Sondierungsmaßnahmen für die Verlagerung des Mühlbachs Fragmente einer Bombe aus dem 2. Weltkrieg gefunden.

Sprengmeister ist unterwegs – Führungsgruppe Katastrophenschutz aktiviert

Der Sprengmeister wird in Kürze vor Ort sein. Das weitere Vorgehen wird im Benehmen mit den Experten vor Ort geklärt. „Vorsorglich haben wir die Führungsgruppe Katastrophenschutz (FüGK) in der Rosenheimer Hauptfeuerwache zusammengerufen. Über die nächsten Schritte werden wir die Bürgerinnen und Bürger zeitnah informieren“, so der Leiter der FüGK, Stadtbrandrat Hans Meyrl.